Widars Kampf gegen Ahrimans Suggestionen – «Wärmetod» und neues Jerusalem
12.00 €
Ricarda Murswiek
2026, 56 Seiten
Klappentext
Jedes Urteil, das man sich bildet, zieht das Entstehen von inneren Bildern nach sich. Auf dem Umweg über falsche Urteile suggeriert der Fenriswolf der altnordischen Sage den Menschen ganz bestimmte Bilder. Es ist ihm besonders daran gelegen, falsche Bilder der Zukunft zu erzeugen. Er möchte durch solche Suggestionen bestimmte materialistische Tendenzen als unausweichliche Entwicklung darstellen. Diese Bilder wirken sehr oft geradezu zwingend, denn ihnen liegt immer etwas Wahres zugrunde. Eine verzerrte Wahrheit ist viel schwerer zu entlarven, als eine vollständige Täuschung. Wenn dann auch noch bestimmte Wunschvorstellungen oder Ängste der Menschen durch solche Bilder bedient werden, entstehen Gedanken von kaum bezwingbarer Evidenz.
Gegen diese Art von Vorstellungen und gegen die daraus entstehenden Bilder geht Widar vor. Es ist seine besondere Stärke, genau auf diesem Gebiet wirksam sein zu können.
Was zur Zeit der altnordischen Skalden noch Zukunft war, ist Gegenwart geworden: Widar steht heute im grimmigen Kampf mit dem Fenriswolf. Anhand eines Beispieles wird in dem vorliegenden Aufsatz der Kampf zwischen Widar und dem Fenriswolf anschaulich gemacht. Ob Fenrir erfolgreich ist, oder Widar, hängt auch von den Menschen selbst ab, denn der Schauplatz dieses epochalen Kampfes ist die menschliche Seele.

